Kaltplasmatherapie in der Podologie – moderne Hilfe für Füße und Nägel
Sie haben schon vieles ausprobiert, aber nichts hat geholfen? Dann lassen Sie sich bei wiederkehrendem Nagelpilz oder einer gestörten Nagelneubildung von ihrem Therapeuten beraten. Auch verfärbte, brüchige oder verdickten Nägel sind kein Schicksal, sondern lassen sich behandeln. Aufgrund der großen Erfolge freuen wir uns, Ihnen ergänzend zur podologischen Grundbehandlung in unserer Praxis nun auch eine Behandlung mit Kaltplasma anbieten zu können.
Was bedeutet Kaltplasma für die Podologie?
Die Kaltplasmatherapie ist eine innovative, wissenschaftlich fundierte, schmerzfreie und hochwirksame Behandlungsmethode, die Podologen dabei unterstützt, hartnäckige Pilzinfektionen und Nagelerkrankungen gezielt zu behandeln. Sie wird bereits in vielen medizinischen Bereichen erfolgreich eingesetzt und findet nun endlich auch in der Podologie ihren festen Platz.
Wie wirkt die Kaltplasmatherapie?
Die Kaltplasmatherapie basiert auf einem physikalischen Prinzip, bei dem normale Umgebungsluft durch elektrische Energie in einen aktiven Zustand versetzt wird. In diesem Zustand, dem sogenannten Plasma, entstehen winzige, hochreaktive Teilchen, vor allem Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen. Diese sind für das menschliche Auge unsichtbar, entfalten jedoch eine gezielte Wirkung auf Mikroorganismen.
Anschaulich kann man sich diesen Prozess wie einen feinen Strom aus unzähligen kleinen „Mini-Blitzen“ vorstellen, die sanft auf die Haut treffen. Diese energiereichen Teilchen reagieren sofort mit allem, was ihnen begegnet – insbesondere mit Bakterien, Pilzen und Viren. Dabei greifen sie gezielt die äußere Hülle dieser Keime an und verändern deren Struktur so, dass sie absterben. Ein wichtiger Vorteil der Kaltplasmatherapie liegt darin, dass sie zwischen gesunden Hautzellen und schädlichen Mikroorganismen unterscheiden kann. Während Keime empfindlich aufgebaut sind, verfügen gesunde Hautzellen über stabile Strukturen und natürliche Schutzmechanismen. Dadurch bleibt das umliegende Gewebe unbeeinträchtigt.
Kurz gesagt, Kaltplasma:
- tötet Pilze, Bakterien und Viren ab, indem es ihre Eiweißstrukturen zerstört
- entzieht Erregern Sauerstoff und schafft ein lebensfeindliches Milieu für Nagelpilz
- schont gesunde Zellen, da die Wirkung selektiv auf Erreger abzielt
- fördert die Durchblutung und Wundheilung, was die Regeneration unterstützt
Für wen eignet sich die Kaltplasmatherapie?
Generell eignet sich die Kaltplasmatherapie für alle, die sich schöne, klare und gesunde Nägel wünschen. Besonders profitieren können:
- Menschen mit hartnäckigem Nagelpilz, der auf herkömmliche Mittel schlecht anspricht
- Diabetiker, da die Methode sanft, kontaktlos und keimreduzierend wirkt
- Kinder und ältere Menschen, die eine schonende Behandlung suchen
- Personen mit wiederkehrenden Haut‑ oder Nagelinfektionen
- Personen, die keine Medikamente einnehmen möchten
Welche Krankheitsbilder behandelt der Podologe mit Kaltplasma?
Die Kaltplasmatherapie eignet sich für viele typische podologische Befunde, darunter:
- Nagelpilz (Onychomykose) – Reduktion von Pilzsporen
- Fußpilz (Tinea pedis) – juckreizstillend, keimreduzierend
- Warzen (z. B. Dornwarzen) – Zerstörung viraler Strukturen wie HPV
- Eingewachsene oder entzündete Nägel – entzündungshemmend, heilungsfördernd
- Rhagaden und Fissuren – unterstützt die Regeneration
- Diabetisches Fußsyndrom (Wagner 0) – Verbesserung der Mikrozirkulation
- Kleine Wunden und schlecht heilende Hautareale sowie Druckstellen
Vorteile der Kaltplasmatherapie
Die Kaltplasmatherapie bietet eine wirksame Möglichkeit, Pilze, Bakterien und Viren gezielt zu inaktivieren, ohne das gesunde Gewebe zu belasten. Sie arbeitet vollkommen schmerzfrei und berührungslos, was sie besonders angenehm und gut verträglich macht. Durch die Förderung der Mikrozirkulation und der Zellneubildung unterstützt sie zusätzlich die natürliche Heilung von Haut und Nagel. Da keine Medikamente notwendig sind, eignet sich die Methode auch für empfindliche Patienten sowie für Menschen mit Unverträglichkeiten. Insgesamt stellt sie eine moderne, sichere und wissenschaftlich fundierte Ergänzung zu klassischen podologischen Behandlungen dar.
Ist die Kaltplasmatherapie eine medizinisch erprobte Methode?
Kaltplasma wird seit Jahren in mehreren medizinischen Fachgebieten eingesetzt. Besonders gut untersucht ist der Einsatz bei chronischen oder schlecht heilenden Wunden sowie bei verschiedenen Hauterkrankungen. Klinische Studien zeigen, dass Kaltplasma auch gegen multiresistente Keime wie MRSA wirksam sein kann. Diese breite Anwendung unterstreicht die Sicherheit und Effektivität der Methode und bildet die wissenschaftliche Grundlage für ihren Einsatz an Fuß und Nagel.
Wie läuft die Behandlung ab?
Zunächst wird der betroffene Nagel oder die Hautstelle gereinigt und falls erforderlich podologisch vorbereitet, damit das Plasma die erkrankten Bereiche optimal erreichen kann. Anschließend wird das Kaltplasmagerät wenige Zentimeter über die zu behandelnde Stelle gehalten. Während der Anwendung können Sie sich zurücklehnen und entspannen, es entsteht ein bläuliches Licht, das für die antimikrobielle Wirkung verantwortlich ist und von den meisten Patienten lediglich als leichtes Kribbeln wahrgenommen wird. Die Behandlung dauert je nach Befund zwischen zehn und dreißig Minuten und kann in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, um die Keimlast nachhaltig zu reduzieren und die Heilung voranzubringen.
Jetzt Behandlungstermin vereinbaren
„Zeigt her eure Füße!“ und das mit gutem Gefühl. Nagelpilz ist kein Schicksal, sondern behandelbar. Lassen Sie sich von ihrem Therapeuten beraten, „weil es nur mit gesunden Füßen läuft!“.
Termin vereinbaren unter: 07243 65 21 222
